Ursache: Session-Writes (writeFile + atomic rename) liefen ohne fsync. Waehrend eines
Downloads feuert persistSoon alle 700ms-3s, die Session-Datei bleibt damit dauerhaft
dirty im OS-Cache. Bei hartem Stromausfall auf NTFS ist die rename-Metadatentransaktion
journaled (durable), aber die Datenbloecke der temp-Datei sind nicht geflusht -> primary
zeigt nach Reboot auf Null/Garbage. Die .bak-Kopie stammt per copyFileSync aus einer
ebenfalls ungeflushten primary -> ebenfalls korrupt. loadSession faellt durch
primary -> bak -> temp auf emptySession() durch, und der naechste persistSoon speichert
diese leere Session ueber die Platte -> dauerhaft leer. Tritt nur bei UNSAUBEREM Neustart
auf (sauberes Beenden flusht ohnehin).
Fix in drei Schichten:
- Durable atomic write: temp wird vor dem rename gefsynct. Reihenfolge zwingend
write -> fsync -> close -> rename (NTFS kann eine Datei mit offenem Handle nicht renamen).
Sync-Pfad via openSync/writeSync/fsyncSync/closeSync, Async-Pfad via FileHandle.sync()
(laeuft auf dem libuv-Threadpool, blockiert den Hot-Path nicht). Kein Throttle: ein
throttle-skip wuerde eine ungeflushte temp ueber die durable primary renamen und das
Korruptionsfenster wieder oeffnen.
- Read-Retry: readSessionFile wiederholt bei transienten Sperren (EBUSY/EPERM/EAGAIN, z.B.
Virenscanner/Disk-not-ready beim Boot) 5x mit Backoff. EACCES und JSON-Parse-Fehler
werden nicht wiederholt.
- Empty-Clobber-Guard: loadSessionWithStatus meldet, ob alle Tiers unlesbar waren (Status
empty-unreadable). In dem Fall blockiert der DownloadManager das Speichern einer leeren
Session ueber vorhandene Daten, bis wieder echte Daten vorliegen; die erste nicht-leere
Speicherung hebt den Schutz auf.
Tests: tests/session-restart-loss.test.ts um Status-Klassifizierung, fsync-Nachweis,
async-Roundtrip (close-before-rename), EBUSY-Retry und Guard-Clear-Pfad erweitert.
Suite 929 gruen, tsc unveraendert bei 6 Baseline-Fehlern.
Der asynchrone Settings-Writer hatte — anders als der Session-Writer — keinen
Generations-Schutz. Lief eine periodische async Settings-Speicherung gerade,
während gleichzeitig synchron saveSettings() lief (z.B. Nutzer ändert eine
Option, oder ein Settings-Backup wird wiederhergestellt), konnte der async
rename die frisch synchron geschriebene Datei wieder mit dem ALTEN Stand
überschreiben. Die gerade gespeicherte Änderung war damit auf der Platte (und im
.bak) verloren — bis zur nächsten Speicherung.
Fix: Der Settings-Pfad spiegelt jetzt exakt den bereits abgesicherten
Session-Pfad:
- Eigener Generations-Zähler syncSettingsSaveGeneration; saveSettings() (sync)
erhöht ihn.
- writeSettingsPayload bekommt die zum Zeitpunkt des Aufrufs erfasste Generation
und bricht vor rename UND vor dem EXDEV-Copy ab, wenn inzwischen eine
synchrone Speicherung passiert ist (generation < aktuell).
- saveSettingsAsync/saveSettingsPayloadAsync trägt die ORIGINAL-Generation auch
durch die Warteschlange (vorher wurde beim Abarbeiten der Queue eine frische
Generation erfasst → hätte den Schutz ausgehebelt).
- Eigener Zähler statt Wiederverwendung von syncSaveGeneration, damit eine
synchrone Settings-Speicherung keine laufenden async SESSION-Schreibvorgänge
fälschlich verwirft (keine Datei-übergreifende Kopplung).
Zusätzlich (verwandt): shutdown() ruft jetzt cancelPendingAsyncSaves() vor der
finalen synchronen Speicherung auf, damit eine noch laufende/eingereihte async
Settings-Schreibung den Shutdown-Save nicht mehr überholen kann.
Test: in-flight + eingereihte async Settings-Speicherung (ALT), dann synchron
NEU — nach dem Settle steht NEU auf der Platte. Ohne den Generations-Schutz
gewinnt ALT (rot bewiesen).
Strip every comment from the source (parsed with the TypeScript compiler so
strings, template literals, regex literals and JSX are never touched), and drop
internal/working artifacts that do not belong in the public repository
(design mockups, internal analysis docs, a stray backup file and an old log).
No functional change: build is green, the full test suite passes.
Beim Update parkte installUpdate() aktive Downloads via stop() -> deren Abbruch-
Continuation markierte die Items "cancelled"/"Gestoppt". autoResumeOnStart nimmt
nach dem Neustart aber nur "queued"/"reconnect_wait" auf, also liefen die gerade
ladenden Downloads nach dem Update nicht weiter (timing-abhaengig: "manchmal").
Jetzt: stop({parkForRestart:true}) bricht aktive Tasks mit Grund "shutdown" ab,
sodass sie als "queued" re-queued werden (wie bei normalem App-Shutdown). Das
schliesst zugleich den einzigen plausiblen Loesch-Pfad (all-cancelled-Pakete sind
ueber applyRetroactiveCleanupPolicy entfernbar). Stop-Button-Verhalten unveraendert.
Zusaetzliche Robustheit in storage.ts (enge Blast-Radien, nicht die Hauptursache):
- async-Save-Clobber: eine gequeuete, veraltete Payload konnte einen neueren
Sync-Save (persistNowSync/prepareForShutdown) ueberschreiben; Generation wird
jetzt zum Snapshot-Zeitpunkt erfasst und durch die Queue getragen.
- loadSession gab leer zurueck (und ignorierte ein gefuelltes .bak), wenn die
Primaerdatei fehlte; faellt jetzt auf die Backup/Temp-Recovery zurueck.
Regressionstests: tests/update-restart-resume.test.ts (echter Live-Download ->
Park -> Reload = queued, plus Charakterisierung plain stop() -> cancelled) und
tests/session-restart-loss.test.ts (Clobber + Backup-Fallback). Volle Suite gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>