# Lessons ## 2026-05-31 — Fix-Diagnose EMPIRISCH bestätigen, bevor man released (Timeout ≠ Account-Hänger) **Muster:** "acc2/acc3 nie versucht" wurde als "acc1 hängt → Per-Account-Timeout + Rotation" diagnostiziert und als v1.7.168 released. Falsch: Mega-Debrid-**Web** ist eine 180s-Polling-Schleife (`mega-web-fallback.ts`) — acc1 *pollte* legitim, der 60s-Global- Timeout (nicht "Hängen") schnitt es ab. Mein 25s-Per-Account-Cap machte es SCHLIMMER (endlose 25s-Rotation, Datei nie aufgelöst). Erst der User-Log + Lesen der Provider- Impl deckte es auf. Revert v1.7.169. **Regel:** - Ein Timeout bei einem langsam-pollenden Provider ist KEIN Account-Fehler → darf keine Rotation/kein Skippen auslösen. Vor "Account hängt"-Annahmen die Provider-Impl lesen (Polling? internes Ceiling? wie lange dauert ein Erfolg legitim?). - Bei zwei gegensätzlichen Diagnosen (hier: Timeout-zu-kurz vs. IP-Block — stand in der EIGENEN Memory!) NICHT die bequeme wählen + releasen. Erst empirisch diskriminieren (Env-Var auf Server, Beobachtung, oder gezielte User-Frage). Ein Symptom, das BEIDE Hypothesen gleich gut erklärt ("Timeout nach Xs"), beweist keine. - NICHT lokal "verifizieren" wenn das Problem umgebungsspezifisch ist (geblockte Server-IP) — lokaler Erfolg ist falsch-positiv. ## 2026-05-30 — Abgestürzten/„aufgehängten" Chat fortsetzen: zuerst reflog lesen **Muster:** User bat, einen anderen, aufgehängten Chat-Strang „zu Ende zu bringen". Der Working Tree sah harmlos aus (nur untracked), aber der eigentliche Fortschritt lag in einem per `reset --hard HEAD~1` weggesetzten Commit, der nur noch im **reflog** (dangling) lebte. **Regel:** Bei „mach weiter wo es hing": 1. `git reflog` + `git log --oneline -20` zuerst — Ground Truth, NICHT der (evtl. stale) gitStatus-Snapshot oder Konversations-interne Annahmen. 2. Reset-weggesetzte/dangling Commits (`git fsck --lost-found`, reflog) inspizieren (`git show `) — dort steckt oft die unfertige Arbeit. 3. **Verstehen WARUM weggesetzt**, bevor man blind cherry-picked: hier brach ein bestehender Test (`.toBe(signal)`-Identitätscheck), den der Fix zwingend ändert. Der Reset war die Reaktion darauf, nicht „Fix war falsch". Erst die Reset-Ursache beheben (Test auf Verhalten umstellen), dann den Fix recovern. 4. Eigene Memory (`project_*`) lesen — sie dokumentierte Bug + intendierten Fix exakt. ## 2026-05-30 — Release verifizieren BEVOR "fertig" gesagt wird; curl -F mit Leerzeichen im Pfad **Muster A (Edit ins Leere + trotzdem released):** Ein Edit schlug fehl ("String not found"), ich habe es übersehen, committet und v1.7.165 released — die Datei enthielt das Feature NICHT. Erst der nächste Blick zeigte es. **Regel:** Nach jedem Feature-Edit VOR dem Release `git show HEAD:datei | grep ` — bestätigen dass der Code wirklich im Release-Commit ist, nicht nur dass `git commit` durchlief. **Muster B (Gitea UNIQUE constraint):** `npm run release:gitea` pusht erst den Tag, dann erstellt es den Release. Gitea legt beim Tag-Push automatisch einen Tag-Release- Eintrag an (name=null). `fetchExistingRelease` im Script matcht den nicht → POST create → `UNIQUE constraint failed: release.repo_id, release.tag_name`. Commit + Tag sind dann schon gepusht, nur der Release+Assets fehlen. **Recovery:** `GET /api/v1/repos/.../releases/tags/` → id holen → `PATCH releases/` mit name/body/draft:false → Assets per `POST releases//assets?name=` hochladen. **Muster C (curl -F Datei mit Leerzeichen):** `curl -F "attachment=@release/Datei mit Leerzeichen.exe.blockmap"` lädt FALSCHEN Inhalt hoch (Server-Size != lokale Size). **Regel:** Datei mit Leerzeichen im Namen erst nach `/tmp/leerzeichenfrei` kopieren, DAS hochladen, Asset-Name über `?name=` setzen. Danach Server-Size gegen lokale Size prüfen. ## 2026-05-30 — Nicht in chaotische Parallel-Tool-Batches verfallen (User-Korrektur: "bist du in nem endless loop") **Muster:** Bei einem großen Multi-File-Edit habe ich Dutzende Tool-Calls (Bash-Probes, Reads, Edits, Python-Inline-Skripte, mehrfache tsc-Läufe) in EINEN Message-Block gepackt. Resultat: Ein einzelner Fehler/Cancel hat die ganze parallele Kette abgebrochen, Edits landeten halb, ich verlor den Überblick welche Änderung wirklich auf Disk war, und es wirkte wie eine Endlosschleife. Dazu: wegwerf-`scripts/_*.py`/`_*.txt` als Workaround gegen Output-Encoding statt der dedizierten Tools. **Regel:** - Edits über mehrere Dateien **sequenziell, einer nach dem anderen**, mit kurzer Verifikation dazwischen — nicht 20 spekulative Calls auf einmal. - Nach jedem Edit, der fehlschlagen kann (Anchor evtl. nicht eindeutig), das Ergebnis lesen, bevor der nächste folgt. Edit/Write erroren laut — darauf vertrauen. - KEINE Wegwerf-Python-Skripte ins Repo schreiben, um Shell-Output zu parsen. `Grep`/ `Read`/`Edit` nutzen. Wenn doch ein Temp nötig ist: nach `os.tmpdir()`, nie nach `scripts/`, und sofort wieder löschen. - Verifikation gebündelt am ENDE (1× tsc, 1× build, 1× vitest), nicht 10× zwischendrin. ## 2026-05-28 — Analyse-Befund gegen beobachtete Realität gaten (Advisor-Korrektur) **Muster:** Meine Analyse sagte einen *häufigen* Bug voraus (jede letzte Datei im Standard-Modus + jede Nested-Datei landet unbenannt), während der User nur "1-2 pro Staffel" meldete. Ich habe die Diskrepanz bemerkt ("zu schwer um unbemerkt zu bleiben") und sie mit weiterem Timing-Argument wegrationalisiert. **Regel:** Wenn die eigene Analyse etwas vorhersagt, das der beobachteten Realität widerspricht, NICHT die bequeme Lesart wählen — **mit einem Reproduktions-Test gaten**, bevor man fixt. Failing Test gegen den Ist-Stand zuerst (TDD/systematic-debugging Phase 4): - reproduziert → Bug bestätigt, mit Sicherheit fixen. - reproduziert nicht → Analyse hat eine Mitigation übersehen, kein Fix für Nicht-Bug. ## 2026-05-28 — Crash-Debris im Working Tree: stashen, nicht verwerfen **Muster:** Eine abgestürzte Session (API 400) hinterließ ein uncommittetes Working Tree, das drei releaste Commits revertierte. Verlockung: `git checkout`/discard, um clean HEAD zu bekommen. **Regel:** Fremde/unverstandene uncommittete Änderungen **`git stash`** (non-destruktiv, recoverable), nie blind verwerfen. Gibt clean HEAD, nichts geht verloren, kein Stall auf User-Rückfrage. Danach dem User sagen WAS gestasht wurde und WARUM. ## Wiring-Lock vs. Mechanism-Test Ein Test, der eine Hilfsfunktion mit dem richtigen Flag direkt aufruft, beweist nur, dass das Flag funktioniert — NICHT, dass der Produktionspfad das Flag setzt. Für echte Absicherung einen End-to-End-Test durch den realen Einstiegspunkt fahren und per Negativ-Gate (Flag temporär entfernen → Test muss fallen) verifizieren. ## 2026-05-31 — Log-Symptom ≠ User-Wortlaut: greppen, bevor man auf eine Meldung triggert **Muster:** User meldete Mega-Debrid-Tageslimit als „Kein Server für diesen Hoster". Ich wollte den Fix an genau diese Meldung (`MEGA_DEBRID_NO_SERVER_RE`) hängen. Der Advisor stoppte: der Screenshot zeigte als Cooldown-Grund **„Antwort leer"**, nicht „Kein Server". **Beweis (Support-Bundle gegrept):** „Kein Server"/„Erreur"/„aucun serveur" = **0** Treffer im ganzen Bundle, „Antwort leer" = **20.861** Treffer. Der limitierte Account liefert im Web-Pfad NIE eine unterscheidbare Meldung — `generate()` findet ohne `processDebrid`-Code keinen Code → `return null` → der Aufrufer macht daraus „Antwort leer". Ein Trigger auf „Kein Server" wäre toter Code gewesen (= die v1.7.172-Falle, zum 2. Mal fast getreten). **Regel:** Bevor man einen Fix an einen bestimmten Meldungstext hängt, in den ECHTEN Logs greppen, ob dieser Text dort überhaupt vorkommt (`count`-Mode, alt-Text vs. Ist-Text). Sind zwei Fälle auf Message-Ebene nicht unterscheidbar (Tageslimit vs. transienter Blip → beide „Antwort leer"), nicht raten — über ein **Verhaltens-Signal** klassifizieren: hier eine Streak (3× hintereinander leer → geparkt), nicht der einmalige Wortlaut. **Wiring-Test nicht vergessen** (eigene Lesson): die Helfer-Unit-Tests beweisen nur den Zähler. Ein E2E-Test muss eine ECHTE leere Antwort durch den realen Einstiegspunkt (`unrestrictWithAccounts` → `classifyAccountFailure` → catch → Park) treiben, sonst bleibt unbewiesen, dass der Produktionspfad das Signal überhaupt setzt. ## 2026-06-01 — Ein Verifizierer muss dieselbe Pfad-Normalisierung nutzen wie die verifizierte Operation **Muster:** Neues Renaming-Logging sollte nach jedem Rename verifizieren, ob die Datei wirklich unter dem Zielnamen liegt. `verifyRename` machte statSync/readdirSync auf den ROHEN Pfaden — der echte Rename lief aber über `toWindowsLongPathIfNeeded` (\?\-Prefix ab >=248 Zeichen). Bei langen Scene-Release-Pfaden (genau das, was die App routinemäßig umbenennt) scheiterten die rohen fs-Calls → falsches „Ziel nicht gefunden" UND — schlimmer — die Quell-Prüfung scheiterte ebenfalls → `sourceGone` fälschlich true → **falsches „OK"**, das einen halb-fertigen Verschiebevorgang maskiert. Der Diagnose-Log hätte genau die schwersten Fälle vergiftet. (Adversarialer Review-Workflow fand es, Confidence 0.8.) **Regel:** Wenn Code eine Operation VERIFIZIERT, muss er exakt dieselbe Pfad-/Encoding-/ Normalisierung verwenden wie die Operation selbst (hier: \?\-Long-Path-Prefix). Sonst mis-reportet der Verifizierer still — und am verlässlichsten bei den Edge-Cases, die man eigentlich fangen wollte. Ein falsches OK in einem Diagnose-Log ist schlimmer als ein falsches ERROR. Zusatz: readdir-Fehler darf nicht zu „Schreibweise ok" degradieren (stilles False-OK) → eigenes WARN-Level „nicht verifizierbar". **Meta:** Bei einem Feature, dessen ganzer Zweck Beobachtbarkeit/Verifikation ist, lohnt ein adversarialer Review mit Fokus „würde die Verifikation auf der ECHTEN Last (lange Pfade, case-insensitive FS, EXDEV) korrekt urteilen?" — nicht nur „kompiliert + Happy-Path-Test". ## 2026-06-03 — Renaming „nie 100%": entkoppelte Scans + Namens-Fabrikation aus token-losen Ordnern **Symptom (aus dem Desktop-Rename-Log diagnostiziert):** 17 Dateien landeten ROH in der Library ("tvarchiv...s07e12-720.mkv", "4sf-...s04e01.mkv"). KEINE [ERROR]-Zeile — alle [INFO], weil die Verifikation nur „liegt die Datei am Zielnamen?" prüft, nicht „ist der Zielname sinnvoll?". Das Logging hat den Bug sichtbar gemacht (genau sein Zweck). **Root Cause 1 (entkoppelte Scans):** Auto-Rename (scannt nur extractDir, nur present-and- stable Dateien, Freshness-Gate loggt nur via logger.info → keine Session-Spur) und collectMkvFilesToLibrary (verschiebt JEDE .mkv, behielt den rohen Basename) sind getrennte Scans. Eine von Auto-Rename verpasste Datei (verpasster Zyklus ODER lag in „Downloader Unfertig" außerhalb extractDir) wurde von collect roh weggeschoben. **Fix:** collect leitet den sauberen Namen SELBST ab — über dieselbe Funktion wie Auto-Rename (decideAutoRenameBaseName, single source of truth) → Race wird egal, beide Pfade können nicht mehr divergieren. **Root Cause 2 (latente Fabrikation, vom Advisor gefunden):** decideAutoRenameBaseName fabrizierte „Mega-Direct-Pack.S01E01" für einen generischen Paketordner, weil `hasSceneGroupSuffix("Mega-Direct-Pack")` auf „-Pack" falsch-positiv matcht und Guard B dann die Quell-Episode an einen token-losen Ordner anhängt. Das hätte AUTO-RENAME genauso getroffen (nur dormant, weil echte Releases saubere Ordner haben). **Fix an der Wurzel:** Rename nur, wenn IRGENDEIN folderCandidate einen echten Season-/Episode-Token trägt — ein token-loser Ordner kann keine Episode autoritativ benennen. **Meta-Lektionen:** 1. Bei „X nie 100%": die Fehler aus dem ECHTEN Log ziehen (greppen), nicht raten. Hier: „Kein Server" 0×, „Antwort leer" 20k×; und 17 vs vermutete 12 (5 begannen mit Ziffer „4"). 2. Symptom-Fix vs Wurzel-Fix: ein collect-seitiger Guard (Quell-Auflösung+Codec) hätte das Symptom kaschiert + eine Restlücke gelassen; der Wurzel-Fix in der gemeinsamen Funktion schließt BEIDE Pfade + ermöglicht ehrliches 100%. 3. Wenn ein (Sub-)Agent eine empirische Behauptung aufstellt, die der beobachteten Realität widerspricht (Review: „liefert no-target" vs Test: „benennt um"), NICHT raten — mit einem Wegwerf-Diagnose-Test die echte Rückgabe sichtbar machen, DANN entscheiden. 4. „raw-keep ist der Boden" als Guard-Prinzip: ein Rename darf nie einen schlechteren Namen erzeugen als der Originalname. ## 2026-06-03 (2) — Renaming „verschlimmbessert" guten Quellnamen (Scene-Gruppe mit Unterstrich) **Symptom (neues Desktop-Log):** `castle.s08e02.german.dl.720p.web.h264-idtv_int.mkv` (bereits SAUBER) im Ordner `Castle.S08E02.GERMAN.DL.720p.WEB.H264-idTV_iNT` (Paket `scn2-cstl7`) wurde zu `scn2-cstl7.S08E02.mkv` — also GUTER Name → obfuskierter Paketname. Andere Klasse als die 17 (roh→nicht-angefasst); hier gut→schlechter. **Ursache (reproduziert, kein Raten):** `hasSceneGroupSuffix("...H264-idTV_iNT")` = false, weil `SCENE_GROUP_SUFFIX_RE`/`_FALLBACK_RE` Unterstriche im Gruppen-Suffix verbieten. → buildAutoRenameBaseName verwarf den sauberen Episoden-Ordner (return null) → fiel auf den Paketordner `scn2-cstl7` zurück → Episode angehängt = `scn2-cstl7.S08E02`. Guard A (Quelle-besser) griff nicht, weil `hasMeaningfulSeriesPrefix("scn2-cstl7.S08E02")=true` (Gruppe sieht aus wie Serien-Prefix). **Fix:** `extractFlexibleSceneGroupSuffix` (existierte, war nicht verdrahtet) in hasSceneGroupSuffix einbinden → Unterstrich-Gruppen erkannt → sauberer Ordner gewinnt → idealer Name. **Meta-Lektionen:** 1. „100%" gilt nur fuer die DATEN, die man hatte. Mein lueckenloser Check des 2026-06-02-Logs war korrekt — aber ein NEUER Download (Castle/idTV_iNT) brachte eine Gruppen-Form, die im alten Log nicht vorkam. Bei „nie 100%" ehrlich sagen: „fuer die bekannten Faelle 100%, neue Muster brauchen neue Logs". Das Desktop-Log liefert genau diese neuen Muster. 2. Reproduzieren statt raten: ein 3-Zeilen-Diagnose-Test (buildAutoRenameBaseName pro Ordner + decideAutoRenameBaseName) zeigte sofort, WELCHER Ordner verworfen wird und warum — nicht spekulieren. 3. Offener Backstop-Gedanke fuer echte Robustheit: ein generelles Guard "ersetze nie einen bereits VOLLSTAENDIGEN Quellnamen (Serie+Episode+Aufloesung+Codec) durch einen, der die Serien-Identitaet verliert" wuerde KUENFTIGE unbekannte Gruppen-Formate abfangen — riskanter Eingriff in Guard A, nur mit Tests + auf User-Wunsch. ## 2026-06-03 (3) — Renaming-Klasse „Junk-Quellname + sauberer Release-Ordner" (Folge-Nummer statt SxxExx) **Symptom (Log 18-18):** „Kreuzfahrt ins Glück" — 25 Folgen `bet_kig_01_hdt.mkv` (obfuskiert, KEIN SxxExx-Token) im sauberen Episoden-Ordner `Kreuzfahrt.ins.Glueck.01.Hochzeitsreise.nach.Burma.2007. German.720p.HDTV.x264-BET` (Episode als bloße „01"). Auto-Rename: „kein Zielname" → 25× roh in die Library. Diesmal SICHTBAR als 25 [WARN] (vorher 0 WARN) — das Log zeigt die Klasse direkt. **Ursache (reproduziert):** `buildAutoRenameBaseName` gibt null zurück, sobald die QUELLE keinen SxxExx-Token hat (Z.1288) — egal wie sauber der Ordner ist. Das „Folge 01"-Nummernformat (kein S01E01) wurde nie unterstuetzt. VORBESTEHEND, nicht meine v1.7.178/179. **Fix:** Fallback in decideAutoRenameBaseName — wenn kein Zielname UND Quelle hat keinen Episode-Token, den ersten folderCandidate nehmen, der ein VOLLSTAENDIGER Scene-Release-Ordner ist: `hasSceneGroupSuffix(f) && (RESOLUTION_RE.test(f) || CODEC_RE.test(f)) && !SCENE_SEASON_ONLY_RE.test(f)`. Greift NUR ohne Quell-Episode-Token → schliesst sich mit dem Fabrikations-Guard aus (Mega-Direct hat Quell-Token → unerreicht). note:"folder-as-is". **Advisor-Punkt (wichtig):** NICHT nur Aufloesung pruefen — alte deutsche TV-Serien gibt es als DVDRip/XviD OHNE 720p-Token. `RESOLUTION_RE ODER CODEC_RE` → sonst die naechste Runde. Pin-Test: DVDRip-Variante (kein 720p, nur x264). **Edge (Advisor):** Bonus/Sample muss VOR diesem Fallback gefiltert werden (sonst kriegt ein Featurette/Sample im Episoden-Ordner den Episodennamen). Bestaetigt: Auto-Rename-Loop (Sample-Size + BONUS_FILENAME_RE) und Collect filtern beide vor der Namensherleitung → gedeckt. **Meta:** 3. „anderes Format" in Folge — diese Klasse (Junk-Quelle + sauberer Ordner) ist die groesste verbleibende. Scene-Naming hat aber einen langen Schwanz: ehrlich „diese Klasse ist abgedeckt", nicht „jetzt 100%". Das Desktop-Log liefert jede neue Klasse sofort. ## 2026-06-04 — KEINE „Claude/AI"-Spuren in oeffentlichen Releases (GitHub) **Korrektur:** „kein SCHAU MAL wie ich mit claude gearbeitet hab release … entfern alles was da drin steckt." Beim einmaligen GitHub-Sync (Sucukdeluxe/real-debrid-downloader) waren oeffentlich: `CLAUDE.md`, `design-mockups/`, `tasks/lessons.md`+`todo.md`, historisch `.claude/`, und **357 Commits mit `Co-Authored-By: Claude`-Trailer**. **Regel ab jetzt:** Fuer dieses Projekt KEINE `Co-Authored-By: Claude`-Trailer mehr an Commits (ueberschreibt die Default-Git-Anweisung — User-Wunsch hat Vorrang). Keine KI-Artefakte (CLAUDE.md, Mockups, lessons/todo, .claude/) in irgendetwas, das oeffentlich gepusht wird. **Wie sauber gemacht (ohne Gitea/lokal anzufassen):** isolierter `git clone` → `git filter-repo` (`--invert-paths --path …` + `--message-callback` der Trailer-Zeilen droppt) → Force-Push NUR main + v1.7.180 zu GitHub. Alte Tags NICHT geloescht, sondern via `.git/filter-repo/commit-map` auf ihre sauberen Commits **umgehaengt** (89 Tags, alle Releases bleiben erhalten) — besser als Loeschen. **Ehrliche Grenze (Advisor):** Force-Push säubert nur ref-erreichbare Historie. Verwaiste alte Commits bleiben per voller SHA erreichbar, bis GitHub GC'd ODER das Repo neu angelegt wird (nur der User kann das — Token hat kein `delete_repo`). Lokaler Klon verifiziert ≠ GitHub-Zustand: immer per `gh api` gegenpruefen (Datei 404 am Tag, Commit-Messages trailer-frei). **Methodik:** vor Force-Push Voll-Range-Secret-Scan (push-protection killt sonst mitten im Push) + Tree-Content-Grep auf `claude|anthropic` (filter-repo tilgt Pfad-NAMEN + Trailer, nicht Datei-INHALTE). ## 2026-06-04 — Folge bleibt bei „Downloader Fertig" haengen: Episodentitel == Bonus-Wort **Symptom (User-Screenshot + rd-support-bundle):** `Revenge.2011.S04E19.Interview...mkv` extrahiert + korrekt umbenannt, aber NIE in die Library verschoben — kein Fehler. „selten, 4-5 Folgen pro 1,5TB". **Diagnose (Bundle):** Paket-Log zeigte 22/23 „MKV verschoben", E19 fehlte, KEIN WARN/ERROR. Im HAUPT-Log (`rd_downloader.log`) dann 5× `MKV-Sammelordner: Bonus-Datei uebersprungen: ...S04E19.Interview`. **Root Cause:** `BONUS_FILENAME_RE` enthaelt `interview` (+ outtakes/special/featurette/bloopers/...). Der Episodentitel „Interview" (UND der Episoden-Ordnername — `isInsideBonusDir` macht `.includes()` Substring) matchte → `collectMkvFilesToLibrary` stufte die echte Folge als Bonus/Extras ein und skippte sie. Trifft auch ganze Serien deren NAME ein Bonus-Wort ist. Skip war nur `logger.info` → im Paket-Log UNSICHTBAR (darum „silent orphan", nur via Forensik gefunden). **Fix:** neue exportierte `isBonusContent(filePath, packageDir, nameWithoutExt)` — eine Datei MIT echtem SxxExx-Token (`extractEpisodeToken`) ist eine nummerierte Episode, NIE Bonus (egal welches Titelwort). Echte Extras (kein Token / Extras-Subordner) bleiben gefiltert. Beide Call-Sites umgestellt (Auto-Rename ~4312 + Collect ~5054). 2 Integrationstests (Interview wird gesammelt / Making.Of bleibt) + 5 Unit-Tests. **Diagnose-Lektion (Advisor-Gate):** „4-5 Folgen" plural → NICHT beim 1. Fund stoppen. Bundle-weit gegengeprueft: 0 Move-Fehler, nur 1 Bonus-Skip. 4 weitere „noch frisch"-Defers sahen wie Orphans aus, waren aber FALSE POSITIVES — Moves loggen NICHT ins Haupt-Log (nur Paket-Log), und deren Paket-Logs fehlten im Bundle. Per Code bewiesen: finaler Deferred-Collect laeuft fuer jedes fertige Paket (`success` = completed-Items, Z.11904) mit `deferFreshFiles=false` → faengt Frische-Defers. Also Frische orphan't NICHT; Bonus schon (Filter ignoriert deferFreshFiles, skippt in JEDEM Pass inkl. final). Lehre: bevor man „X ist Orphan" behauptet, pruefen ob der GEGENBEWEIS (Move) im verfuegbaren Log ueberhaupt sichtbar WAERE. ## 2026-06-05 — Folge bleibt ROH: vollstaendiger Episoden-Ordner OHNE -GROUP-Suffix **Symptom (rename-session 2026-06-04):** `safari-fm-s04e08a.avi` / `...b.avi` landeten ROH in der Library (entpackt2). Log: `Auto-Rename übersprungen: kein Zielname`. Funktionierende S01E02 hatte Ordner `...XviD-SAFARi` (Gruppe), die kaputten S04E08a/b hatten `...SATRiP.XviD` (KEIN -GROUP). **Root Cause (Wegwerf-Diagnose, NICHT geraten):** Erste Hypothese „a/b-Token nicht erkannt" war FALSCH — `extractEpisodeToken("...s04e08a")`="S04E08" (das Lookahead `(?!\d)` verbietet nur Ziffern, nicht Buchstaben). Echte Ursache: das Gate in `buildAutoRenameBaseName` (`isLegacy4sf || isSceneGroupFolder`) lehnt einen vollstaendigen Episoden-Ordner OHNE -GROUP ab (endet auf bare Codec `.XviD`). Die QUELLE hat aber einen Token → der v1.7.180-Fallback (greift NUR ohne Quell-Token) feuert nicht → no-target → roh gemoved. **Fix:** Gate um `isCompleteEpisodeFolder` erweitert = echter Episoden-Token IM Ordner UND Codec-/ Aufloesungs-Marker (neue Module-Consts `SCENE_RESOLUTION_MARKER_RE` / `SCENE_CODEC_MARKER_RE`, inkl. xvid/divx). Part-Buchstabe a/b bleibt erhalten (Ordnername dient unveraendert als Zielname; nur der RANGE-Zweig schreibt Token um, und a/b ist kein Range). Konservativ: bare „Show.S01E01" ohne Marker bleibt abgelehnt (kein Over-Firing). v1.7.180-Fallback nutzt jetzt dieselben Module-Consts (DRY). Greift in Auto-Rename UND Collect (beide via decideAutoRenameBaseName). 5 Unit- + 1 Collect-Integrationstest. **Methodik-Lektion:** Die naheliegende Hypothese (a/b-Suffix) per Diagnose-Test widerlegt, BEVOR gefixt — das Lookahead genau gelesen statt angenommen. Spart einen Fix am falschen Ort. ## 2026-06-05 — Collect zerstoert fertigen S01E01-Namen via Episoden-Titel-Ordner (Miniserie) **Symptom (rename-session 2026-06-05):** Miniserie "Steven Spielbergs Taken" landete als "...E01.Hinter.dem.Himmel...-GTVG.S01E01.mkv" (Episodentitel + hinten angehaengtes S01E01) statt sauber "...S01E01...-GTVG.mkv". User: "keine Staffel, nur Episodentitel". **Root Cause (diagnostisch bewiesen):** Auto-Rename benannte korrekt zu "...S01E01...-GTVG.mkv" (kombiniert S01 aus dem Paket/Season-Ordner + E01 aus der Quelle). Der COLLECT (deriveCleanCollectFileName -> decideAutoRenameBaseName) leitet die Datei NEU ab — Quelle ist nun der schon-saubere Name. Der per-Episode- Ordner traegt aber nur einen Episode-only-Token + Titel ("...E01.Hinter.dem.Himmel...-GTVG", KEIN S01). buildAutoRenameBaseName nimmt den Ordner (Gruppen-Suffix -GTVG vorhanden). In Guard B `if (!targetEpisodeToken)` wird der Quell-Token an den Ordnernamen ANGEHAENGT (applyEpisodeTokenToFolderName) -> "...-GTVG.S01E01" (Token HINTER der Gruppe = verkrueppelt). Der Root-Guard greift NICHT, weil der Season-Ordner einen S01-Token liefert (anyFolderHasSeasonOrEpisode=true). **Fix:** In Guard B, im `!targetEpisodeToken`-Zweig VOR dem Anhaengen: ist die QUELLE ein NICHT obfuskierter Scene-Name (`!looksLikeObfuscatedSceneFileName(sourceName)`), dann `return {kind:"skip", reason:"source-better"}` -> Collect behaelt den fertigen Namen. In diesem Zweig traegt die Quelle den EINZIGEN SxxExx-Token (Ordner hat keinen) -> obfuskiert? -> Ordner gewinnt (Append), sauber? -> Quelle gewinnt. Greift NUR im `!targetEpisodeToken`-Zweig (Ordner ohne SxxExx); safari (Ordner MIT Token) unberuehrt. 4 Unit- + 1 Collect-Integrationstest. tsc 6 (Baseline), 700/700 gruen, Build gruen. **Methodik:** Erst Diagnose (decideAutoRenameBaseName mit Collect-Inputs) -> exakt der mangled Name reproduziert. Per User-Wunsch adversarial via Workflow gegengeprueft (ultracode, 3 Lenses + Synthese). **Adversarialer Befund (Workflow fing's):** Mein erster Guard hatte einen ZWEITEN Konjunkt `hasMeaningfulSeriesPrefix(sourceBaseName)` (>=3 Alpha vor S0x). Der ist sachfremd: KURZE Serien (ER, V, 24, Yu) fallen durch -> selber verkrueppelter Name. Gestrichen -> nur `!obfuskiert` gaten. Lehre: ein zusaetzlicher "klingt-vernuenftig"-Konjunkt (Praefix-Laenge) kann eine ganze reale Klasse (Kurz-Titel) stumm ausschliessen; adversariale Verifikation mit konkretem Gegenbeispiel (ER.S01E01) hat's gefunden.