Multi-Hoster-Upload/tasks/lessons.md

83 lines
10 KiB
Markdown
Raw Permalink Blame History

This file contains ambiguous Unicode characters

This file contains Unicode characters that might be confused with other characters. If you think that this is intentional, you can safely ignore this warning. Use the Escape button to reveal them.

# Lessons
## 2026-04-21 — DOM-Doppelrender bei Bulk-State-Changes
**Symptom:** User klickt auf "Erneut versuchen" mit 500+ Jobs → App hängt sekundenlang.
**Root cause:** `retrySelectedJobs()` ruft `renderQueueTable + updateQueueActionButtons + updateStatusBar` auf, `startSelectedUpload()` ruft direkt danach genau dieselben Funktionen nochmal auf.
**Regel:** Wenn ein Click-Handler `await anotherHandler()` aufruft und der innere Handler seinen eigenen kompletten Render-Zyklus hat, NIEMALS noch einen davor. Einmal ist genug — der folgende innere Render sieht die frischen State-Mutationen ohnehin.
**Wie anwenden:** Vor jeder `await fn()`-Folge in einem Handler prüfen: macht `fn` schon `renderQueueTable()`? Wenn ja, äußere Render-Calls löschen.
## 2026-04-21 — State-Checks MÜSSEN hinter die Semaphore-Queue
**Symptom:** Pre-Job-Swap prüfte `_failedAccounts` vor `semaphore.acquire`. Bei N parallelen Workers war der Check zum Start für ALLE leer — niemand hat geswapt. Erst nachdem alle im Semaphore ordentlich gewartet hatten und einer fehlschlug, wurde _failedAccounts befüllt, aber die anderen hatten ihren Check längst hinter sich.
**Regel:** State-basierte Entscheidungen (failed accounts, overrides, cached stats) gehören direkt vor die Aktion die sie betreffen — **nach** jeder async `await` die die Position in der Queue bestimmt. Nicht am Task-Start für später wichtigen State abfragen.
**Wie anwenden:** Bei Queue-basierten Pipelines prüfen: "Was kann sich zwischen Task-Start und dem tatsächlichen Execute ändern?" Alles was sich ändern kann, muss direkt vor dem Execute geprüft werden, nicht davor.
## 2026-04-21 — Reaktive Config-Updates für laufende State-Maschinen
**Symptom:** User fügt mid-batch einen neuen Account hinzu, aber der UploadManager merkt nicht dass die Config sich geändert hat. `account-failed` Event feuert nur einmal pro Account → keine zweite Re-Resolve-Chance.
**Regel:** Wenn ein State nur bei Events neu evaluiert wird und Events "nur einmal" feuern, muss jede externe Zustandsänderung (Config-Save, User-Action) den State explizit triggern.
**Wie anwenden:** Save-Handler müssen aktive State-Maschinen informieren. Lieber einen überflüssigen Re-Resolve-Call als einen verpassten. Für Upload-Manager: nach saveConfig → re-evaluate failed accounts ohne Override.
## 2026-04-21 — Error-Klassifikation: fileRejected vs accountError
**Symptom:** Voller Byse-Account wurde nicht rotiert — `skip-rotation-file-rejected` geloggt für jede Datei.
**Root cause:** Generisches Match auf Prefix-String (`"lehnte Datei ab"`) klassifizierte ALLE Byse-Errors als file-level, inklusive Account-voll-Meldungen.
**Regel:** Hoster-Parser setzen den **spezifischen Flag** (`fileRejected` ODER `accountError`), nicht beide nie. Classifier matcht **konkrete Phrasen** (Duplicate, Not video format, …), niemals generische Wrapper-Strings die für mehrere Fehlerarten benutzt werden.
**Wie anwenden:**
- Bei neuen Hostern: per-status-Klassifikation bereits im Parser, nicht erst im Upload-Manager.
- Classifier-Regexes auf Rejection-Kernphrasen, nicht auf UI-Prefix.
- Defensive: `accountError === true` gewinnt immer gegen `fileRejected` — Account-Rotation ist weniger schlimm als endlose Fails auf einem toten Account.
## 2026-04-21 — Keine fake Build-ETAs
**Symptom:** User wartet 5+ min auf Tauri-Build den ich mit "1-2min" angekündigt habe.
**Regel:** Tauri-Release-Builds brauchen real 3-6 min (Rust + NSIS + MSI). Keine Zeitangabe oder ehrlich "kann 3-6min dauern" schreiben.
**Wie anwenden:** Wenn User nach Status fragt: sofort `tail` des Logs + `ls` des Bundle-Ordners zitieren, nicht raten.
## 2026-05-24 — Packaged-Electron Log-Pfade: nie __dirname/.. zum Schreiben
**Symptom:** doodstream-debug.log hatte auf dem Server null aktuelle Einträge; nur alte Dev-Logs. Fehler "kein Filecode" war nicht diagnostizierbar.
**Root cause:** `path.join(__dirname, '..', 'x.log')` zeigt im gepackten Build in `resources/app.asar` (read-only). `fs.appendFileSync` wirft EACCES, der `try/catch` schluckt es → null Production-Logs.
**Regel:** Schreibbare Pfade IMMER über `app.getPath('userData')` (lazy `require('electron')`, Fallback `__dirname/..` nur für Tests/plain-node). Gilt für jede Datei die der gepackte App schreibt.
**Wie anwenden:** Bei jedem neuen Log/Cache/State-File prüfen: wohin schreibt das im NSIS-Build? Nicht ins Install-Verzeichnis, nicht in asar.
## 2026-05-24 — Hoster-Fehler: echten Status surfacen, nicht generisch schlucken
**Symptom:** "upload_result Seite hat keinen filecode (<leeres textarea>)" — nichtssagend; User dachte doodstream-Format geändert.
**Root cause:** XFileSharing liefert den echten Grund im `st`-Feld (Error: duplicate / file too big / …). Code ignorierte `st` komplett und warf nur den leeren Body.
**Regel:** Bei Hoster-Parsefehlern immer die Server-Statusfelder (st/msg/code) + Kontext (welcher CDN-Node, war filecode da) in die Fehlermeldung packen. Format-Struktur unverändert + leerer Inhalt = Backend-Ablehnung, kein Parsing-Bug.
## 2026-05-25 — Queue leer nach Update: Auto-Dedup zu aggressiv (nicht Save/Restore)
**Symptom:** Queue gestoppt, App-Update -> nach Neustart Queue leer ("Dateien hierhin ziehen"). User dachte Save/Restore kaputt.
**Root cause:** Queue WIRD korrekt gespeichert (pendingQueue) + restored. ABER `_autoDeduplicateFromLog` (läuft bei init nach restore) entfernte Jobs per `fileName|hoster`-Match gegen das GESAMTE Lifetime-fileuploader.log — UNABHÄNGIG vom Status. Pending 'preview'-Jobs, deren Datei früher mal hochgeladen wurde, flogen alle raus -> komplette Queue weg. "Update-spezifisch" nur weil der Server-App nur beim Update neustartet (normaler Restart hätte dasselbe getan).
**Verifiziert:** Reale electron-config.json: 4 preview-Jobs, alle 4 Keys im Log -> alte Logik entfernt 4/4. Neue Logik (nur status==='done' droppen) entfernt 0/4.
**Regel:** Auto-Cleanup/Dedup darf NIE pending/actionable User-Arbeit löschen. Nur genuin abgeschlossene ('done') Jobs decluttern. Lifetime-Logs sind Historie, nicht Session-Fortschritt — nicht als "schon erledigt"-Quelle für pending Jobs missbrauchen.
**Wie anwenden:** Bei jeder Filter/Remove-Logik auf User-State: nach Status gaten, nicht nur nach Identitäts-Match gegen historische Daten.
## 2026-05-28 — Doodstream "kein Filecode": Web-Scraping ist die falsche Ebene, API ist der Fix
**Symptom:** Wiederkehrend "kein Filecode — Server gab leeren Link zurueck" bei großen Dateien (~1GB/7min Upload), trotz 3.3.26-3.3.29. Queue voll roter Fehler.
**Root cause (recherchiert + verifiziert):** Der Web-Upload holt den Filecode aus einem XFileSharing-HTML-Formular. Bei langen Uploads kommt das Formular leer zurück, weil (a) der per-Seitenaufruf sess_id-Token über den 7min-Upload altert UND (b) der server-seitige File-Registration-Callback (cgi-bin/fs.cgi-Äquivalent) unter Last timeoutet → kein file_code gemintet. Wichtig: Das ist KEIN async-delay — die Datei taucht NICHT später in der Liste auf (die Registrierung, die sie listen würde, ist genau das was failt). File-list-Polling (wie Byse) hilft hier also kaum.
**Fix:** Die offizielle doodapi.co JSON-API nutzen, wenn ein API-Key da ist — sie liefert result[0].filecode DIREKT in JSON (kein HTML-Formular) und nutzt einen persistenten api_key (kein alternder sess_id). Git-Historie: die API war der ORIGINAL-Pfad (initial commit); Web-Login kam später nur "als Alternative zum API-Key" — Key-Bevorzugung stellt also den gedachten Primärpfad wieder her, kämpft nicht gegen eine bewusste Entscheidung.
**Regel:** Bei Hoster-Integrationen die offizielle API der Web-Scraping-Ebene vorziehen wo möglich. Empty-form/codeless-2xx = Hoster-Backend-Flake (hosterTransient), Account NICHT als tot markieren — auf BEIDEN Pfaden (Web + API) gleich klassifizieren.
**Voraussetzung:** Engagiert nur wenn der Doodstream-Account einen gültigen API-Key hat (doodstream.com/settings). Keyless-Accounts bleiben beim Web-Pfad.
## 2026-05-28 — Doodstream empty-form: live diagnosis confirmed API path is the fix
**Verifiziert mit echtem Account-Key (read-only API-Calls):**
- account/info → status 200, Key gültig, Storage unlimited. Premium ABGELAUFEN (2025-10-03) — Uploads gehen TROTZDEM.
- upload/server → liefert gültigen Node (cv1130ed.cloudatacdn.com) auch ohne Premium → API-Upload-Pfad nutzbar.
- file/list → 90.548 Dateien; Uploads landen server-seitig INTERMITTIEREND (viele Burn-Notice-Folgen genau im "Fehler"-Zeitfenster vorhanden). Das leere Formular ist also nicht "immer kaputt", sondern manchmal — der Web-Form-Registrierungs-Callback (fs-public.intconnect.net) timeoutet sporadisch.
**Konsequenz:** API-Weg (result[0].filecode inline) umgeht den failenden Callback → richtiger Fix. file/list-Recovery ist NICHT tote Last (Dateien erscheinen ja) — aber bei 90k-Accounts MUSS man sort=created&order=desc erzwingen, sonst ist die frische Datei nicht auf Seite 1.
**Regel:** Bei "geht manchmal/manchmal nicht" + Hoster mit offizieller API: erst per read-only API-Call (account/info, file/list) gegen den ECHTEN Account verifizieren statt am Client weiterzuraten. Das beendet Spekulations-Schleifen.
## 2026-06-11 — Rotation erreichte Account 4 nie (v3.3.66)
- **Hoster-Fehlertexte lügen tier-abhängig:** byse "Not video file format" war für valide
MKVs >2,7GB ein Account-Größen-Limit (Beweis: sauberer Size-Split 1158 OK ≤2,62GB vs.
6 rejected ≥2,81GB auf demselben Account). Eine "file rejected → Rotation sinnlos"-
Klassifizierung darf nie nur auf dem Servertext beruhen, wenn die eigene File-Probe
das Gegenteil beweist (probe sagt matroska → Verdikt suspekt → andere Accounts testen).
- **Optimierungen gegen dokumentierte Rescue-Pfade diffen:** 1d116ac ("skip 30s poll on
explicit reject") hat den Poll exakt für den Fall getötet, dessen Kommentar 5 Zeilen
darüber stand. Vor jedem Guard um einen bestehenden Rettungspfad: dessen Kommentar/Tests
lesen, sonst zementiert der neue Test die Regression (Test behauptete das Skip-Verhalten).
- **Jeder Retry-Pfad braucht dieselbe Fehler-Klassifizierung + dasselbe Logging wie der
Hauptpfad:** Der Rotations-Inner-Loop hatte weder upload-failure-Logs (Account 2 starb
unsichtbar — Diagnose unmöglich) noch fileRejected-Fast-Breaks (4× 2,7GB-Re-Upload, dann
Blacklist eines gesunden Accounts).
- **GitHub-Mirror-Falle:** Mirror hat separate bereinigte Historie (ohne electron-config.json).
`gh release create` pusht Tags aus der LOKALEN Historie → Credentials-Leak. Prozedur:
Cherry-Pick-Worktree auf github/master, Tag auf Mirror-Commit. (Memory: feedback_github_mirror_separate_history)