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# Lessons
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## 2026-05-30 — Abgestürzten/„aufgehängten" Chat fortsetzen: zuerst reflog lesen
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**Muster:** User bat, einen anderen, aufgehängten Chat-Strang „zu Ende zu bringen".
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Der Working Tree sah harmlos aus (nur untracked), aber der eigentliche Fortschritt lag
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in einem per `reset --hard HEAD~1` weggesetzten Commit, der nur noch im **reflog**
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(dangling) lebte.
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**Regel:** Bei „mach weiter wo es hing":
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1. `git reflog` + `git log --oneline -20` zuerst — Ground Truth, NICHT der
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(evtl. stale) gitStatus-Snapshot oder Konversations-interne Annahmen.
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2. Reset-weggesetzte/dangling Commits (`git fsck --lost-found`, reflog) inspizieren
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(`git show <sha>`) — dort steckt oft die unfertige Arbeit.
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3. **Verstehen WARUM weggesetzt**, bevor man blind cherry-picked: hier brach ein
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bestehender Test (`.toBe(signal)`-Identitätscheck), den der Fix zwingend ändert.
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Der Reset war die Reaktion darauf, nicht „Fix war falsch". Erst die Reset-Ursache
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beheben (Test auf Verhalten umstellen), dann den Fix recovern.
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4. Eigene Memory (`project_*`) lesen — sie dokumentierte Bug + intendierten Fix exakt.
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## 2026-05-30 — Release verifizieren BEVOR "fertig" gesagt wird; curl -F mit Leerzeichen im Pfad
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**Muster A (Edit ins Leere + trotzdem released):** Ein Edit schlug fehl ("String not
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found"), ich habe es übersehen, committet und v1.7.165 released — die Datei enthielt
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das Feature NICHT. Erst der nächste Blick zeigte es.
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**Regel:** Nach jedem Feature-Edit VOR dem Release `git show HEAD:datei | grep <marker>`
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— bestätigen dass der Code wirklich im Release-Commit ist, nicht nur dass `git commit`
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durchlief.
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**Muster B (Gitea UNIQUE constraint):** `npm run release:gitea` pusht erst den Tag,
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dann erstellt es den Release. Gitea legt beim Tag-Push automatisch einen Tag-Release-
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Eintrag an (name=null). `fetchExistingRelease` im Script matcht den nicht → POST create
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→ `UNIQUE constraint failed: release.repo_id, release.tag_name`. Commit + Tag sind dann
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schon gepusht, nur der Release+Assets fehlen.
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**Recovery:** `GET /api/v1/repos/.../releases/tags/<tag>` → id holen → `PATCH releases/<id>`
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mit name/body/draft:false → Assets per `POST releases/<id>/assets?name=<url-encoded>` hochladen.
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**Muster C (curl -F Datei mit Leerzeichen):** `curl -F "attachment=@release/Datei mit
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Leerzeichen.exe.blockmap"` lädt FALSCHEN Inhalt hoch (Server-Size != lokale Size).
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**Regel:** Datei mit Leerzeichen im Namen erst nach `/tmp/leerzeichenfrei` kopieren,
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DAS hochladen, Asset-Name über `?name=<url-encoded>` setzen. Danach Server-Size gegen
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lokale Size prüfen.
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## 2026-05-30 — Nicht in chaotische Parallel-Tool-Batches verfallen (User-Korrektur: "bist du in nem endless loop")
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**Muster:** Bei einem großen Multi-File-Edit habe ich Dutzende Tool-Calls (Bash-Probes,
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Reads, Edits, Python-Inline-Skripte, mehrfache tsc-Läufe) in EINEN Message-Block gepackt.
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Resultat: Ein einzelner Fehler/Cancel hat die ganze parallele Kette abgebrochen, Edits
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landeten halb, ich verlor den Überblick welche Änderung wirklich auf Disk war, und es
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wirkte wie eine Endlosschleife. Dazu: wegwerf-`scripts/_*.py`/`_*.txt` als Workaround
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gegen Output-Encoding statt der dedizierten Tools.
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**Regel:**
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- Edits über mehrere Dateien **sequenziell, einer nach dem anderen**, mit kurzer
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Verifikation dazwischen — nicht 20 spekulative Calls auf einmal.
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- Nach jedem Edit, der fehlschlagen kann (Anchor evtl. nicht eindeutig), das Ergebnis
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lesen, bevor der nächste folgt. Edit/Write erroren laut — darauf vertrauen.
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- KEINE Wegwerf-Python-Skripte ins Repo schreiben, um Shell-Output zu parsen. `Grep`/
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`Read`/`Edit` nutzen. Wenn doch ein Temp nötig ist: nach `os.tmpdir()`, nie nach
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`scripts/`, und sofort wieder löschen.
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- Verifikation gebündelt am ENDE (1× tsc, 1× build, 1× vitest), nicht 10× zwischendrin.
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## 2026-05-28 — Analyse-Befund gegen beobachtete Realität gaten (Advisor-Korrektur)
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**Muster:** Meine Analyse sagte einen *häufigen* Bug voraus (jede letzte Datei im
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Standard-Modus + jede Nested-Datei landet unbenannt), während der User nur "1-2 pro
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Staffel" meldete. Ich habe die Diskrepanz bemerkt ("zu schwer um unbemerkt zu bleiben")
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und sie mit weiterem Timing-Argument wegrationalisiert.
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**Regel:** Wenn die eigene Analyse etwas vorhersagt, das der beobachteten Realität
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widerspricht, NICHT die bequeme Lesart wählen — **mit einem Reproduktions-Test gaten**,
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bevor man fixt. Failing Test gegen den Ist-Stand zuerst (TDD/systematic-debugging Phase 4):
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- reproduziert → Bug bestätigt, mit Sicherheit fixen.
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- reproduziert nicht → Analyse hat eine Mitigation übersehen, kein Fix für Nicht-Bug.
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## 2026-05-28 — Crash-Debris im Working Tree: stashen, nicht verwerfen
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**Muster:** Eine abgestürzte Session (API 400) hinterließ ein uncommittetes Working Tree,
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das drei releaste Commits revertierte. Verlockung: `git checkout`/discard, um clean HEAD
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zu bekommen.
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**Regel:** Fremde/unverstandene uncommittete Änderungen **`git stash`** (non-destruktiv,
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recoverable), nie blind verwerfen. Gibt clean HEAD, nichts geht verloren, kein Stall auf
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User-Rückfrage. Danach dem User sagen WAS gestasht wurde und WARUM.
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## Wiring-Lock vs. Mechanism-Test
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Ein Test, der eine Hilfsfunktion mit dem richtigen Flag direkt aufruft, beweist nur, dass
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das Flag funktioniert — NICHT, dass der Produktionspfad das Flag setzt. Für echte
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Absicherung einen End-to-End-Test durch den realen Einstiegspunkt fahren und per
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Negativ-Gate (Flag temporär entfernen → Test muss fallen) verifizieren.
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